whatsapp

Welche elektrischen Nutzfahrzeuge haben die niedrigsten Betriebskosten?

Bei den elektrischen Nutzfahrzeugen mit den niedrigsten Betriebskosten handelt es sich häufig um kompakte Modelle wie den Renault Kangoo E-Tech und den Volkswagen e-Crafter, die sich durch einen effizienten Energieverbrauch und geringere Wartungskosten auszeichnen. Die Gesamtbetriebskosten hängen von Energiekosten, Wartung, Versicherung und Steuervorteilen ab. Im Vergleich zu Dieselfahrzeugen sparen Sie vor allem bei Kraftstoff und Wartung.

Was bestimmt die Betriebskosten von elektrischen Nutzfahrzeugen?

Die Betriebskosten von elektrischen Nutzfahrzeugen setzen sich aus fünf Hauptkategorien zusammen: Energiekosten, Wartung, Versicherung, Abschreibung und Steuervorteile. Diese Kostenfaktoren funktionieren anders als bei herkömmlichen Nutzfahrzeugen und bestimmen zusammen Ihre monatlichen Gesamtausgaben.

Energiekosten ersetzen Ihre Kraftstoffkosten und sind oft 50-70% günstiger als Diesel. Sie zahlen für Strom statt für Kraftstoff, was zu niedrigeren Kosten pro Kilometer führt. Das Aufladen zu Hause kostet etwa 0,25 € pro kWh, während das Aufladen im öffentlichen Raum zwischen 0,35 € und 0,50 € pro kWh kostet.

Die Instandhaltungskosten sind deutlich geringer, da Elektromotoren weniger bewegliche Teile haben. Sie brauchen keinen Ölwechsel, keinen Filterwechsel und keine Wartung der Abgasanlage. Allerdings kommen neue Kosten hinzu, z. B. für die Überprüfung der Batterie und Software-Updates.

Für Versicherung zahlen Sie wegen des höheren Anschaffungswerts oft etwas mehr, aber dieser Unterschied wird sich mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen verringern. Die Abschreibung schreitet derzeit schneller voran als bei Dieselfahrzeugen, obwohl sich dies aufgrund der gestiegenen Nachfrage stabilisiert.

Wichtig Steuervorteile machen elektrische Firmenwagen finanziell attraktiver. Sie zahlen keine BPM, erhalten eine Ermäßigung bei der Kfz-Steuer und können von günstigen Additionsregeln für die geschäftliche Nutzung profitieren.

Wie viel Kraftstoff sparen Sie mit einem elektrischen Firmenwagen?

Mit einem Elektro-Firmenwagen sparen Sie gegenüber einem vergleichbaren Diesel-Firmenwagen durchschnittlich 1.500 bis 3.000 Euro pro Jahr an Energiekosten, je nach Jahreskilometerleistung und Ladegewohnheiten. Die Einsparungen steigen, je mehr Kilometer Sie fahren.

A praktisches BerechnungsbeispielEin Diesel-Firmenwagen verbraucht durchschnittlich 7 Liter auf 100 km. Bei 1,50 € pro Liter Diesel kostet dies 10,50 € pro 100 km. Ein vergleichbarer elektrischer Firmenwagen verbraucht etwa 20 kWh pro 100 km. Beim Aufladen zu Hause (0,25 € pro kWh) zahlen Sie 5,00 € pro 100 km.

Für unterschiedliche Fahrtstrecken bedeutet dies:

  • 15.000 km pro Jahr: Ersparnis von rund 825 €.
  • 25.000 km pro Jahr: Ersparnis von rund 1.375 €.
  • 40.000 km pro Jahr: Ersparnis von rund 2.200 €.

Der Standort des Ladegeräts hat erheblichen Einfluss auf die Einsparungen. Heimkosten ist am billigsten und bringt die größten Einsparungen. Öffentliche Gebühren kostet mehr, ist aber immer noch sparsamer als Diesel. Das Schnellladen auf der Straße ist zwar teurer, aber immer noch wettbewerbsfähig, vor allem bei langen Fahrten.

Die Energiepreise schwanken weniger als die Dieselpreise, so dass Ihre Kosten besser vorhersehbar sind. Das hilft bei der Budgetplanung und macht Sie unabhängiger von den Schwankungen der Kraftstoffpreise.

Welche Unterhaltskosten haben Sie bei elektrischen Nutzfahrzeugen?

Elektrische Nutzfahrzeuge haben 40-60% niedrigere Wartungskosten als Dieselfahrzeuge, da sie weniger bewegliche Teile und keinen komplexen Verbrennungsmotor haben. Sie sparen vor allem bei der regelmäßigen Wartung, wie Ölwechsel, Filterwechsel und Reparaturen der Abgasanlage.

Verschwindende Kosten für Elektrofahrzeuge:

  • Ölwechsel (100-150 € pro Umdrehung)
  • Luft- und Kraftstofffilter (50-100 € pro Jahr)
  • Wartung und Reparatur von Auspuffanlagen
  • Zündkerzen und Glühkerzen
  • Wartung der Kupplung (für Automatikgetriebe)

Neue Kostenelemente die damit einhergehen:

  • Batteriekontrolle und -diagnose (50-100 € pro Jahr)
  • Software-Updates und Systemprüfungen (oft kostenlos)
  • Kühlmittel für die Batteriekühlung (30-50 € pro Jahr)
  • Inspektionen von Hochspannungsanlagen (75-125 € pro Runde)

Teile, die gleichbleiben, Dazu gehören Reifen, Bremsen (die aufgrund der Rückgewinnung der Bremsenergie oft länger halten), Scheibenwischer und Klimaanlagen. Die Bremsbeläge halten sogar noch länger, weil Elektrofahrzeuge beim Bremsen viel Energie zurückgewinnen.

Die Batterien haben in der Regel eine Garantie von 8 Jahren oder 160.000 km, was das Risiko größerer Austauschkosten verringert. Nach diesem Zeitraum verfügen die Batterien noch über 70-80% ihrer Kapazität, was für die meisten Anwendungen ausreichend ist.

Wie berechnet man die Gesamtbetriebskosten eines elektrischen Firmenwagens?

Die Gesamtbetriebskosten (TCO) für elektrische Nutzfahrzeuge umfassen den Kaufpreis abzüglich Subventionen, Betriebskosten, Wartungskosten, Versicherung, Abschreibung und Steuervorteile. Diese Berechnung zeigt Ihnen den tatsächlichen Kostenunterschied zu herkömmlichen Nutzfahrzeugen über die gesamte Nutzungsdauer.

Schritt 1: Berechnen Sie den Nettokaufpreis

Ziehen Sie die verfügbaren Subventionen vom Listenpreis ab. Für elektrische Nutzfahrzeuge können Sie oft mit der SEBA-Förderung (Förderprogramm für emissionsfreie Nutzfahrzeuge) und mit den Programmen der Provinzen und Kommunen rechnen.

Schritt 2: Ermittlung der jährlichen Betriebskosten

  • Energiekosten: (Jahreskilometerleistung ÷ 100) × Verbrauch pro 100 km × Strompreis
  • Versicherung: oft 5-15% höher als bei Diesel, da höherer Wert
  • Kfz-Steuer: deutlich niedriger oder Null für Elektrofahrzeuge

Schritt 3: Berechnung der Unterhaltskosten

Gehen Sie von einem Durchschnitt von 40-60% der Wartungskosten eines vergleichbaren Diesel-Nutzfahrzeugs aus. Für ein mittelgroßes Nutzfahrzeug bedeutet dies etwa 800-1.200 € pro Jahr statt 1.500-2.000 €.

Schritt 4: Bestimmung des Restwerts und der Abschreibung

Elektrische Nutzfahrzeuge verlieren derzeit schneller an Wert, aber dies stabilisiert sich. Ein Restwert von 15-25% nach 4 Jahren ist realistisch, je nach Zustand der Batterie und technologischer Entwicklung.

Praktische Berechnungsformel TCO:

TCO = (Anschaffungspreis - Subventionen - Restwert) + (Jährliche Betriebskosten × Besitzdauer) - Steuervorteile

Wie Van Den Hurk bei elektrischen Nutzfahrzeugen hilft

Wir unterstützen Sie in vollem Umfang bei der Umstellung auf elektrische Nutzfahrzeuge mit persönlicher Beratung zur Kostenoptimierung und praktischer Anleitung. Wir verbinden unsere mehr als 60-jährige Erfahrung in der Nutzfahrzeugbranche mit unserem Know-how im Bereich der nachhaltigen Mobilität.

Unsere konkrete Unterstützung:

  • Kostenlose TCO-Berechnung für Ihre spezifische Situation und Ihr Fahrverhalten
  • Beratung zu den kostengünstigsten Elektromodellen für Ihr Unternehmen
  • Unterstützung bei der Beantragung von Zuschüssen und Steuervergünstigungen
  • Flexible finanzielle Leasingoptionen für Ihr Budget
  • Hilfe beim Aufbau der Ladeinfrastruktur und der Ladestrategie
  • Transparente Preise ohne versteckte Kosten

Wir nehmen uns die Zeit, Ihre Unternehmenssituation zu verstehen und gemeinsam die tatsächlichen Einsparungen zu berechnen. Unser großer Bestand an elektrischen Firmenwagen bedeutet, dass Sie schnell und ohne lange Wartezeiten wechseln können.

Möchten Sie wissen, wie viel Sie mit einem elektrischen Firmenwagen sparen können? Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung und eine kostenlose Kalkulation, die zu Ihrem Unternehmen passt.

Geld leihen kostet Geld