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Welche elektrischen Nutzfahrzeuge haben die schnellste Ladezeit?

Die schnellsten Ladezeiten haben elektrische Nutzfahrzeuge wie der Mercedes eSprinter (10-80% in 42 Minuten), Volkswagen ID. Buzz Cargo (35 Minuten) und Ford E-Transit (34 Minuten). Die Ladegeschwindigkeit hängt von der Ladekapazität Ihres Fahrzeugs, der Art der Ladestation und der Temperatur der Batterie ab. Für den täglichen Gebrauch ist es wichtig, sowohl die Schnellladeoptionen als auch Ihr normales Lademuster zu berücksichtigen.

Was bestimmt eigentlich die Ladegeschwindigkeit eines elektrischen Nutzfahrzeugs?

Die Ladegeschwindigkeit von elektrischen Nutzfahrzeugen wird durch fünf Schlüsselfaktoren bestimmt, die zusammen die endgültige Ladezeit ergeben. Batteriekapazität und Ladetechnik sind die größten Einflussfaktoren dafür, wie schnell Sie wieder auf die Straße können.

Die Kapazität Ihrer Batterie bestimmt, wie viel Energie gespeichert werden kann. Eine größere Batterie wird langsamer geladen als eine kleinere, auch wenn sie mehr Leistung hat. Genauso wichtig ist die Ladetechnik Ihres Nutzfahrzeugs. Moderne Fahrzeuge können dank besserer Batteriemanagementsysteme schneller laden.

Auch die Temperatur spielt eine große Rolle. Bei kaltem Wetter laden sich die Batterien langsamer auf, weil die chemischen Prozesse langsamer ablaufen. Im Winter kann die Ladezeit um bis zu 30% länger sein. Auch der Batteriestatus spielt eine Rolle: Ein Wechsel von 10% auf 80% ist schneller als ein Wechsel von 80% auf 100%, da die Ladegeschwindigkeit mit zunehmender Batterieladung abnimmt.

Die Ladeinfrastruktur bestimmt letztendlich Ihre maximale Ladegeschwindigkeit. Eine normale Steckdose lädt viel langsamer als ein Schnellladegerät. Selbst wenn Ihr Nutzfahrzeug 150 kW laden kann, sind Sie auf 50 kW beschränkt, wenn die Ladestation das nicht schafft.

Welche elektrischen Nutzfahrzeuge laden derzeit am schnellsten?

Der Mercedes eSprinter, der Volkswagen ID. Buzz Cargo und Ford E-Transit gehören zu den am schnellsten aufladbaren elektrischen Nutzfahrzeugen. Diese Fahrzeuge laden von 10% auf 80% Batteriekapazität in 30-45 Minuten an einem Schnellladegerät. Praktische Ladezeiten variieren je nach Fahrzeugklasse und Verwendung.

Unter den Kleintransportern schneidet der Volkswagen ID. Buzz Cargo mit einer Ladezeit von rund 35 Minuten (10-80%) bei 170 kW DC-Schnellladung am besten ab. Der Peugeot e-Partner und der Citroën ë-Berlingo folgen mit etwa 45 Minuten bei 100 kW Ladeleistung.

Für mittelgroße Nutzfahrzeuge ist der Ford E-Transit Custom ein Schnellladegerät mit 34 Minuten für 10-80% bei 125 kW. Der Mercedes eVito lädt etwas langsamer, ist aber mit rund 40 Minuten bei 110 kW DC-Ladung immer noch konkurrenzfähig.

Große Kübelwagen wie der Mercedes eSprinter erreichen 10-80% in etwa 42 Minuten bei 115 kW Ladeleistung. Der Iveco eDaily hat eine ähnliche Leistung. Diese Zeiten gelten für optimale Bedingungen mit einem modernen Schnellladegerät und einer Batterie mit der richtigen Temperatur.

Was ist der Unterschied zwischen AC-Laden und DC-Schnellladen für Nutzfahrzeuge?

Die AC-Ladung können Sie zu Hause oder im Büro zum langsamen Aufladen während der Nacht nutzen, während die DC-Schnellladung unterwegs ein schnelles Aufladen in den Pausen ermöglicht. AC-Laden billiger und besser für die Batterie ist, ist die Gleichstrom-Schnellladung praktisch für lange Fahrten und wenn man unter Zeitdruck steht.

Das AC-Laden funktioniert mit Wechselstrom und leistet in der Regel bis zu 22 kW, manchmal bis zu 43 kW. Das ist perfekt für Ihre tägliche Routine: Sie schließen Ihren Dienstwagen abends an und starten am nächsten Morgen mit einer vollen Batterie. Das Aufladen dauert 6-8 Stunden bei leerer Batterie, aber das macht nichts, wenn Sie sowieso nicht fahren.

Das DC-Schnellladen nutzt Gleichstrom und kann je nach Fahrzeug bis zu 350 kW liefern. Das nutzen Sie an Autobahnraststätten oder in Arbeitspausen. In 30-45 Minuten haben Sie genug Energie für den Rest Ihres Arbeitstages. Es ist teurer pro kWh und belastet Ihre Batterie stärker.

Für Ihren täglichen Betrieb sollten Sie beide Methoden kombinieren. Das AC-Laden an Ihrem festen Standort hält Ihre Kosten niedrig und sorgt jeden Morgen für eine volle Batterie. Das DC-Schnellladen kommt nur dann zum Einsatz, wenn Sie mehr Kilometer zurücklegen müssen, als die Reichweite Ihrer Batterie erlaubt, oder wenn Sie keine Zeit für langsames Laden haben.

Wie wählen Sie das richtige elektrische Nutzfahrzeug für Ihren Ladebedarf?

Ermitteln Sie zunächst Ihre tägliche Fahrleistung und vergleichen Sie diese mit der praktischen Reichweite von elektrischen Nutzfahrzeugen. Wählen Sie ein Fahrzeug, dessen Batterie 20-30% mehr Reichweite hat, als Sie im Durchschnitt fahren. Ladeinfrastruktur und Ausfallzeiten ermitteln, welche Ladegeschwindigkeit Sie wirklich benötigen.

Wenn Sie täglich weniger als 150 Kilometer fahren und nachts laden können, reicht ein Nutzfahrzeug mit einer AC-Ladung von bis zu 11 kW aus. Für längere Strecken benötigen Sie eine Schnelllademöglichkeit von mindestens 50 kW, besser 100 kW oder mehr.

Werfen Sie einen realistischen Blick auf Ihre vorhandene Ladeinfrastruktur. Haben Sie eine eigene Ladestation im Büro? Dann können Sie sich für ein Fahrzeug mit einer kleineren Batterie und einer langsameren Ladezeit entscheiden. Müssen Sie häufig unterwegs aufladen? Dann wählen Sie ein Firmenfahrzeug, das schnell laden kann und mit vielen Ladenetzen kompatibel ist.

Auch Ihre Ausfallzeiten sind wichtig. Können Sie während der Mittagspause oder bei Kundenbesuchen laden? Dann brauchen Sie weniger Schnellladekapazität. Arbeiten Sie in einer Branche, in der jede Minute zählt? Dann investieren Sie in ein Fahrzeug mit den schnellsten Lademöglichkeiten.

Auch Budgetüberlegungen spielen eine Rolle. Fahrzeuge mit Schnellladeoptionen kosten oft mehr, sparen aber Zeit. Rechnen Sie aus, was eine Stunde Wartezeit Sie kostet, und vergleichen Sie dies mit den Mehrkosten für eine schnellere Aufladung.

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