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Wie installiert man eine Ladestation für elektrische Nutzfahrzeuge?

Die Installation einer Ladestation für Ihr elektrisches Firmenfahrzeug beginnt mit der Auswahl des richtigen Standorts und der Einholung eines Angebots von einem zertifizierten Installateur. Für eine Ladestation auf Ihrem eigenen Grundstück benötigen Sie in der Regel keine Genehmigung, sondern häufig eine Meldung an den Netzbetreiber. Die Installation dauert im Durchschnitt 1 bis 3 Arbeitstage, während die gesamte Vorlaufzeit, einschließlich der Vorbereitung, 4 bis 8 Wochen beträgt.

Was kostet es, eine Ladestation für Ihr Nutzfahrzeug installieren zu lassen?

Die Kosten für eine Ladesäule eines Unternehmens liegen zwischen 1.500 und 4.000 Euro, je nach Art der Ladesäule und den erforderlichen elektrischen Änderungen. Eine Standard-Ladesäule mit 11 kW kostet etwa 2.000 € einschließlich Installation, während Schnellladegeräte mit bis zu 22 kW etwa 3.500 € ausmachen.

Der wichtigste Kostenfaktor sind die Art der Ladestation die Sie wählen. Einfache Ladesäulen ohne intelligente Funktionen sind billiger, aber intelligente Ladesäulen bieten Vorteile wie Ladezeitplanung und Energiemanagement. Für Unternehmen mit mehreren Fahrzeugen lohnt sich die Investition in eine Ladesäule mit höherer Kapazität.

Zusätzliche Kosten entstehen oft durch die Anpassung des Stroms. Wenn Ihr Zählerkasten weit vom gewünschten Standort entfernt ist, zahlen Sie mehr für Kabel und Grabungen. Eine neue Gruppe im Zählerkasten kostet etwa 200 bis 400 €, während das Verlegen von Kabeln über längere Strecken 50 bis 100 € pro Meter kosten kann.

Zum Glück gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. Die SEBA-Förderung (Subventionsprogramm für emissionsfreie Nutzfahrzeuge) kann bis zu 2.500 € für die Ladeinfrastruktur abdecken. Auch die lokalen Behörden bieten oft zusätzliche Subventionen an. Informieren Sie sich vor der Planung der Installation immer über die verfügbaren Fördermittel.

Wo ist der beste Ort für die Installation einer Ladestation in Ihrem Unternehmen?

Der ideale Standort für Ihre Firmenladestation befindet sich in der Nähe des Zählerkastens, ist für Fahrzeuge leicht zugänglich und vor Beschädigungen geschützt. Wählen Sie einen Ort, an dem Ihr Firmenfahrzeug problemlos parken kann, ohne andere Aktivitäten zu behindern.

Bei der Wahl des Standorts ist die Zugänglichkeit von größter Bedeutung. Ihr Nutzfahrzeug sollte leicht und ohne komplizierte Manöver dorthin gelangen können. Denken Sie auch an künftige Erweiterungen: In ein paar Jahren benötigen Sie vielleicht mehr elektrische Nutzfahrzeuge.

Sicherheit ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Stellen Sie die Ladestation nicht zu nahe an Verkehrswegen auf, an denen Gabelstapler oder andere Fahrzeuge vorbeifahren. Ein geschützter Standort verhindert Schäden und gewährleistet einen sicheren Ladevorgang. Sorgen Sie auch für eine ausreichende Beleuchtung, wenn Sie abends oder nachts laden.

Die Entfernung zu Ihrem Zählerkasten bestimmt weitgehend die Installationskosten. Je näher am Zählerkasten, desto günstiger ist die Installation. Prüfen Sie, ob Ihr Stromanschluss eine ausreichende Kapazität hat: Eine 11-kW-Ladestation benötigt einen Drehstromanschluss mit 16 Ampere.

Vergessen Sie nicht die Vorschriften. Auf Ihrem eigenen Grundstück haben Sie viele Freiheiten, aber prüfen Sie, ob es örtliche Vorschriften für die Aufstellung von Ladestationen gibt. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihre Gemeindeverwaltung, um sich beraten zu lassen.

Welche Genehmigungen benötigen Sie für eine Ladestation im Unternehmen?

Für eine Ladestation auf dem eigenen Grundstück benötigen Sie in der Regel keine Umweltgenehmigung, aber häufig ist eine Anmeldung beim Netzbetreiber erforderlich. Diese Meldung ist für alle neuen Ladesäulen obligatorisch und muss mindestens 4 Wochen vor der Installation erfolgen.

Die Meldepflicht an den Netzbetreiber ist die Hauptpflicht. Der Netzbetreiber prüft, ob das Stromnetz die zusätzliche Last aufnehmen kann. Die Meldung erfolgt über das Online-Portal Ihres Netzbetreibers, z. B. Liander, Enexis oder Stedin. Die Meldung ist kostenlos, aber obligatorisch.

Eine Umweltgenehmigung ist nur in besonderen Fällen erforderlich. Wenn Ihre Ladestation Teil eines Neubaus wird oder sich auf einem denkmalgeschützten Grundstück befindet, kann eine Genehmigung erforderlich sein. Für normale Ladesäulen auf einem Betriebsgelände ist dies selten der Fall.

Für die Aufstellung in öffentlichen Bereichen gelten andere Regeln. Wenn Ihre Ladestation auf kommunalem Grund steht oder öffentliche Flächen betrifft, benötigen Sie eine Genehmigung der Gemeinde. Dieses Verfahren dauert länger und kostet mehr, planen Sie also rechtzeitig.

Für einige Geschäftsräume gelten besondere Anforderungen. Prüfen Sie Ihren Miet- oder Kaufvertrag und etwaige VvE-Vorschriften. Für Elektroinstallationen in Gewerbegebieten können zusätzliche Vorschriften gelten.

Wie lange dauert es, eine Ladestation zu installieren?

Der gesamte Installationsprozess dauert im Durchschnitt 4 bis 8 Wochen, vom Angebot bis zur Lieferung. Die eigentliche Installation dauert nur 1 bis 3 Arbeitstage, aber die Vorbereitung und etwaige Genehmigungsverfahren bestimmen die Gesamtvorlaufzeit.

Der erste Schritt besteht darin, Angebote von zertifizierten Installateuren einzuholen. Planen Sie dafür 1 bis 2 Wochen ein, insbesondere wenn Sie mehrere Angebote vergleichen. Ein guter Installateur kommt vor Ort, um Ihren Stromanschluss und den gewünschten Standort technisch zu prüfen.

Nach der Auswahl eines Installationsprogramms wird die Meldeverfahren mit dem Netzbetreiber. Diese Mitteilung muss mindestens 4 Wochen vor der Installation erfolgen. In verkehrsreichen Zeiten kann die Genehmigung durch den Netzbetreiber länger dauern, rechnen Sie also mit 4 bis 6 Wochen.

Die Lieferung der Ladestation selbst dauert derzeit 2 bis 4 Wochen, je nach Marke und Typ. Beliebte Marken sind schneller verfügbar als spezielle Ladesäulen mit besonderen Merkmalen.

Mögliche Verzögerungen ergeben sich durch elektrische Änderungen. Wenn Ihr Zählerkasten erweitert oder Aushubarbeiten durchgeführt werden müssen, kann dies zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen. Auch die Witterungsbedingungen können sich auswirken, insbesondere bei Außeninstallationen im Winter.

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