Welche Versicherung brauchen Sie für elektrische Nutzfahrzeuge?
Für elektrische Nutzfahrzeuge benötigen Sie zumindest eine Haftpflichtversicherung, wie bei anderen Fahrzeugen auch. Aufgrund des höheren Anschaffungswerts und spezieller Komponenten, wie z. B. Batterien, ist jedoch oft ein umfassenderer Versicherungsschutz sinnvoll. Die Versicherungsprämie ist im Durchschnitt 10-20% höher als für vergleichbare Dieselfahrzeuge, aber dieser Unterschied wird immer geringer. Welchen Versicherungsschutz Sie genau benötigen, hängt vom Wert Ihres Fahrzeugs und der Art seiner Nutzung ab.
Welche Grundversicherung ist für elektrische Nutzfahrzeuge vorgeschrieben?
Alle elektrischen Nutzfahrzeuge müssen mit einer Haftpflichtversicherung (Haftpflichtversicherung). Diese gesetzliche Versicherung deckt Schäden, die Sie mit Ihrem Fahrzeug anderen zufügen, mit einer Mindestdeckung von 6,07 Millionen Euro pro Unfall. Ohne gültige Haftpflichtversicherung dürfen Sie nicht am Straßenverkehr teilnehmen.
Die Haftpflichtversicherung deckt jedoch nur Schäden an Dritten. Sie deckt keine Schäden an Ihrem eigenen elektrischen Nutzfahrzeug, Diebstahl oder Vandalismus. Dies ist ein wichtiger Punkt, denn elektrische Nutzfahrzeuge haben oft einen höheren Anschaffungswert als vergleichbare Dieselfahrzeuge.
Bei geschäftlicher Nutzung müssen Sie auch angeben, ob Ihr Fahrzeug für geschäftliche Zwecke genutzt wird. Dies kann sich auf Ihre Prämie und Ihren Versicherungsschutz auswirken. Vergessen Sie nicht, Ihren Versicherer über den elektrischen Charakter Ihres Fahrzeugs zu informieren, da dieser besondere Risiken und Reparaturmöglichkeiten birgt.
Warum brauchen elektrische Nutzfahrzeuge eine zusätzliche Versicherung?
Elektrische Nutzfahrzeuge haben spezifische Risiken und höhere Wiederbeschaffungskosten die die Haftpflichtversicherung nicht abdeckt. Allein die Batterie kann 30-40% des gesamten Fahrzeugwerts ausmachen. Im Falle einer Beschädigung oder eines Diebstahls gehen Sie also ein erhebliches finanzielles Risiko ein.
Die Reparaturkosten sind oft höher, da nicht alle Werkstätten Elektrofahrzeuge reparieren können. Sie müssen sich an spezialisierte Werkstätten wenden, was längere Wartezeiten und höhere Kosten bedeutet. Auch sind Teile manchmal teurer und schwieriger zu beschaffen als bei herkömmlichen Nutzfahrzeugen.
Elektrische Nutzfahrzeuge sind auch wegen ihres höheren Wertes und ihres Bedarfs an Batterien für Diebe interessanter. Außerdem können Software-Updates und technische Defekte spezifische Probleme verursachen, die bei Dieselfahrzeugen nicht auftreten. Eine umfassendere Versicherung schützt Sie vor diesen spezifisch elektrischen Risiken.
Was sind die wichtigsten Deckungsmöglichkeiten für elektrische Lieferwagen?
WA-plus, begrenzt kasko und voll kasko sind die drei wichtigsten Optionen für elektrische Lieferwagen. WA-plus ergänzt die Grundversicherung um Feuer, Diebstahl und Glasschäden. Die Teilkasko deckt auch Sturm, Hagel und Tierkollisionen ab. Die Vollkasko bietet den umfassendsten Schutz.
WA-plus eignet sich, wenn Ihr Fahrzeug schon älter ist, Sie aber Schutz gegen Diebstahl und Feuer wünschen. Dies ist für Elektrofahrzeuge wichtig, da sie für Diebe sehr attraktiv sind. Limited Casco eignet sich für Fahrzeuge, die zwischen 3 und 7 Jahre alt sind und gegen die meisten Risiken geschützt werden sollen, mit Ausnahme von selbstverschuldeten Schäden.
Die Vollkasko wird für neue oder teure elektrische Nutzfahrzeuge empfohlen. Diese deckt fast alle Schäden ab, auch die selbstverschuldeten. Achten Sie auf die Selbstbeteiligung und darauf, ob die Versicherung den tatsächlichen Wert oder einen Neuwert zahlt. Bei Elektrofahrzeugen ist die Neuwertversicherung wegen der rasanten technischen Entwicklung besonders wertvoll.
Was kostet die Versicherung für ein elektrisches Nutzfahrzeug im Durchschnitt?
Die Versicherungsprämie für elektrische Nutzfahrzeuge ist im Durchschnitt 10-20% höher als für vergleichbare Dieselfahrzeuge. Für die Haftpflichtversicherung zahlen Sie etwa 800-1.200 € pro Jahr, für die Vollkaskoversicherung 1.200-2.000 € pro Jahr, je nach Wert Ihres Fahrzeugs.
Mehrere Faktoren beeinflussen Ihre Prämie. Der Anschaffungswert ist der wichtigste: Teurere Fahrzeuge sind teurer zu versichern. Auch Ihre Fahrpraxis, Ihr Alter und Ihre schadenfreien Jahre spielen eine Rolle. Auch die Nutzung Ihres Firmenwagens (Kilometerstand, Art der Tätigkeit) spielt bei der Prämienberechnung eine Rolle.
Sie können Kosten sparen, indem Sie eine höhere Selbstbeteiligung wählen, Ihr Fahrzeug sicher abstellen und eventuelle Rabatte in Anspruch nehmen. Einige Versicherer gewähren Rabatte für Elektrofahrzeuge, weil diese umweltfreundlich sind. Vergleichen Sie immer mehrere Anbieter und achten Sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf den Versicherungsschutz und den Service.
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