Welche Ladekabel benötigen Sie für elektrische Nutzfahrzeuge?
Für elektrische Nutzfahrzeuge benötigen Sie hauptsächlich drei Arten von Ladekabeln: Typ 2 für das AC-Laden zu Hause und an den meisten öffentlichen Ladestationen, CCS für das Schnellladen auf der Straße und manchmal CHAdeMO, je nach Fahrzeugmarke. Die meisten modernen Elektro-Nutzfahrzeuge sind serienmäßig mit einem Typ-2-Kabel ausgestattet, aber Sie sollten prüfen, welche Anschlüsse Ihr spezielles Fahrzeug hat.
Welche verschiedenen Arten von Ladekabeln gibt es für elektrische Nutzfahrzeuge?
Es gibt drei Haupttypen von Ladekabeln für elektrische Nutzfahrzeuge: Typ 2, CCS und CHAdeMO. Typ 2 ist der europäische Standard für das Laden mit Wechselstrom und wird an den meisten privaten und öffentlichen Ladestationen verwendet. CCS (Combined Charging System) kombiniert Typ 2 mit zusätzlichen Anschlüssen für DC-Schnellladung. CHAdeMO ist ein japanischer Standard, der hauptsächlich von Marken wie Nissan verwendet wird.
Kabel des Typs 2 sind an dem runden Stecker mit sieben Stiften zu erkennen. Diese Kabel sind für Ladeleistungen von bis zu 22 kW bei dreiphasigem Anschluss geeignet. Die meisten elektrischen Nutzfahrzeuge von europäischen Marken wie Volkswagen, Mercedes-Benz und Ford verwenden diesen Standard.
CCS-Kabel haben denselben Typ-2-Stecker auf der Oberseite, aber mit zwei extra großen Stiften auf der Unterseite für die Gleichstromladung. Diese Kombination ermöglicht sowohl langsames AC-Laden als auch schnelles DC-Laden mit einem Anschluss an Ihrem Fahrzeug. Moderne kommerzielle Elektrofahrzeuge sind in der Regel mit CCS ausgestattet.
CHAdeMO-Kabel haben einen völlig anderen, runden Stecker und werden hauptsächlich von japanischen Marken verwendet. Wenn Sie einen Nissan e-NV200 haben, verwenden Sie wahrscheinlich CHAdeMO zum Schnellladen.
Wie wählt man das richtige Ladekabel für sein elektrisches Nutzfahrzeug?
Die Wahl des richtigen Ladekabels beginnt mit der Überprüfung der Ladeanschluss an Ihrem Firmenwagen. Schauen Sie in Ihrem Handbuch oder am Ladeanschluss selbst nach, welche Art von Anschluss Ihr Fahrzeug hat. Die meisten modernen Elektrofahrzeuge verfügen über einen CCS-Anschluss, der sowohl das Laden mit Gleichstrom als auch mit Typ 2 unterstützt.
Achten Sie auf die maximale Ladekapazität Ihres Fahrzeugs. Wenn Ihr Nutzfahrzeug maximal 11 kW laden kann, macht es keinen Sinn, ein teures 22-kW-Kabel zu kaufen. Prüfen Sie auch die Kabellänge: Für die gewerbliche Nutzung ist ein Kabel von 5 bis 7 Metern oft praktischer als Standardkabel von 3 bis 4 Metern.
Für das Aufladen zu Hause reicht in der Regel ein Mode 3 Typ 2-Kabel aus. Für das Laden unterwegs können Sie oft die festen Kabel von Schnellladestationen verwenden, aber ein proprietäres Typ-2-Kabel bietet Ihnen mehr Flexibilität an öffentlichen AC-Ladestationen.
Prüfen Sie stets die IP-Schutzart des Kabels, um die Witterungsbeständigkeit zu gewährleisten. Für den kommerziellen Außeneinsatz wird mindestens IP54 empfohlen. Wählen Sie Kabel von bekannten Marken, die der Norm IEC 62196 für Sicherheit und Zuverlässigkeit entsprechen.
Was ist der Unterschied zwischen AC- und DC-Ladung bei Nutzfahrzeugen?
AC-Laden verwendet Wechselstrom und ist langsamer, aber billiger, während bei der Gleichstromladung Gleichstrom direkt in die Batterie gepumpt wird, um schnelle Ladevorgänge zu ermöglichen. Das Laden mit Wechselstrom erfolgt zu Hause und an den meisten öffentlichen Ladestationen mit Leistungen von 3,7 kW bis 22 kW. Gleichstromladung findet man an Schnellladestationen mit Leistungen von 50 kW bis 350 kW.
Beim AC-Laden wandelt das in Ihrem Nutzfahrzeug eingebaute Ladegerät den Wechselstrom in Gleichstrom für die Batterie um. Dieser Prozess begrenzt die Ladegeschwindigkeit auf die Kapazität dieses internen Ladegeräts. Ein typisches Elektro-Nutzfahrzeug lädt mit 11 kW bei Wechselstrom, was bedeutet, dass eine leere 50-kWh-Batterie etwa 4,5 Stunden braucht.
Bei der Gleichstromladung wird das interne Ladegerät umgangen und Gleichstrom direkt an die Batterie geliefert. Dadurch können Sie viel schneller laden: Eine 50-kWh-Batterie kann mit einem 50-kW-Schnellladegerät in 30 bis 60 Minuten von 20% auf 80% geladen werden.
Für die geschäftliche Nutzung bedeutet dies, dass Sie das AC-Laden für das tägliche Aufladen am Arbeitsplatz oder zu Hause verwenden und das DC-Laden für lange Fahrten, bei denen Sie unterwegs aufladen müssen. Gleichstrom-Laden ist teurer als Wechselstrom-Laden.
Wo kann man elektrische Nutzfahrzeuge am besten aufladen?
Der beste Ladeort hängt von Ihrem Betriebsrhythmus und Ihrer täglichen Fahrleistung ab. Das Aufladen zu Hause ist in der Regel am günstigsten und am bequemsten für Firmenfahrzeuge, die abends an dieselbe Adresse zurückkehren. Das Aufladen am Arbeitsplatz funktioniert gut, wenn Ihr Unternehmen einen festen Standort mit Parkmöglichkeiten hat.
Das Laden zu Hause kostet etwa 0,25 bis 0,30 € pro kWh, und Ihr Firmenwagen steht nachts ohnehin still. Sie benötigen jedoch einen eigenen Parkplatz und eine Ladestation. Für Unternehmen mit einer Flotte von Fahrzeugen können Ladestationen am Arbeitsplatz steuerlich attraktiv sein.
Öffentliche AC-Ladestationen kosten 0,35 € bis 0,50 € pro kWh und sind für geplante Zwischenstopps bei Arbeitsbesuchen nützlich. Sie laden oft langsamer als zu Hause, so dass Sie mehr Zeit benötigen. Viele Gemeinden haben kostenlose oder günstige Ladestationen in öffentlichen Gebäuden.
Schnellladestationen an Autobahnen kosten 0,50 bis 0,80 € pro kWh, laden Ihren Firmenwagen aber in 30 bis 45 Minuten auf etwa 80% auf. Das ist ideal für lange Fahrten, aber zu teuer für den täglichen Gebrauch. Planen Sie Schnellladevorgänge für Pausen oder Arbeitsbesuche.
Kombinieren Sie verschiedene Lademethoden: Grundaufladung zu Hause oder am Arbeitsplatz, Aufladen an öffentlichen Ladestationen während des Arbeitsaufenthalts und Schnellaufladung nur für lange Strecken.
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